Einblick in den Spitex-Alltag: Verena Frangi Granwehr absolviert Praktikum bei der Spitex Glattal
Wie pflegt man Angehörige? Und was macht die Arbeit der Spitex so wertvoll? Die Walliseller Stadträtin Verena Frangi Granwehr wollte es genauer wissen. Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Pflegehelferin SRK absolvierte sie ein 15-tägiges Praktikum bei der Spitex Glattal. Ihren letzten Praktikumstag begleitet sie die Mitarbeitende Jasmin Pinker bei ihren Einsätzen. Mit dabei: Das Walliseller Fernsehen Televista.
Aus der eigenen Familie zur Spitex
Der Wunsch, mehr über die Pflege zu lernen, entstand aus Verena Frangi Granwehrs familiärer Situation. Sie hat hochaltrige Angehörige und wollte wissen, wie sie diese im Alltag unterstützen kann. «Ich muss einfach wissen, wie ich die Leute umlagern kann oder wie ich meine Verwandten pflegen kann», erklärt sie im Beitrag von Televista.
Die Ausbildung zur Pflegehelferin SRK bot ihr die Möglichkeit, sich das nötige Wissen anzueignen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Für das Praktikum entschied sie sich bewusst für die Spitex Glattal. So konnte sie die Pflege direkt im häuslichen Umfeld kennenlernen.
Pflege im vertrauten Zuhause
An ihrem letzten Praktikumstag war Verena Frangi Granwehr gemeinsam mit Jasmin Pinker unterwegs. Die Mitarbeitende der Spitex Glattal zeigte ihr, wie vielseitig die ambulante Pflege ist. Die beiden besuchten Klientinnen und Klienten zu Hause und erhielten dabei Einblick in unterschiedliche Pflegesituationen.
Zum Alltag gehören beispielsweise die Unterstützung bei der Körperpflege, das Waschen und Eincremen der Füsse, das Inhalieren sowie die Kontrolle von Gesundheitswerten. Auch beim Richten und Kontrollieren von Medikamenten sind Sorgfalt und klare Abläufe entscheidend.
Neben der fachlichen Pflege spielt der persönliche Kontakt eine wichtige Rolle. Die Mitarbeitenden der Spitex begegnen Menschen in ihrem vertrauten Zuhause, nehmen sich Zeit für ihre Anliegen und unterstützen sie dabei, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können.
«Die Spitex ist eine wahnsinnig wertvolle Institution»
Die Erfahrungen während des Praktikums haben Verena Frangi Granwehr beeindruckt. Besonders die Bedeutung der Spitex für die Gesellschaft ist ihr in Erinnerung geblieben.
«Ich finde, die Spitex ist eine wahnsinnig wertvolle Institution mit ganz guten Leuten», sagt sie im Beitrag von Televista. Sie betont, dass die Mitarbeitenden Menschen dabei unterstützen, länger zu Hause zu bleiben, und manchmal sogar die einzigen Ansprechpersonen sind, die sie an einem Tag sehen.
Die Spitex Glattal leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ambulanten Pflegeversorgung in der Region. Als öffentlich-rechtliche Non-Profit-Organisation versorgt sie die Bevölkerung im Rahmen ihres Leistungsauftrags in Wallisellen, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen.
Mehr Sicherheit für die Pflege von Angehörigen
Nach 15 Praktikumstagen zieht Verena Frangi Granwehr eine positive Bilanz. Sie hat viele Eindrücke gesammelt und die Arbeit der Spitex aus nächster Nähe kennengelernt. Gleichzeitig hat sie mehr Selbstvertrauen und Sicherheit im Umgang mit Pflegesituationen gewonnen – Wissen, das sie auch bei der Unterstützung ihrer Angehörigen einsetzen kann.
Ihr Praktikum zeigt, wie wertvoll es ist, Pflege nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern auch praktisch zu erleben. Und es macht deutlich, wie viel Fachwissen, Engagement und Menschlichkeit hinter der täglichen Arbeit der Spitex stehen.
Vielen Dank an Verena Frangi Granwehr für ihren Einsatz und an Jasmin Pinker für die Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Ein besonderer Dank gilt auch Televista, das die beiden an diesem Tag begleitet und die Arbeit der Spitex sichtbar gemacht hat.
Dieser Text basiert auf dem Video von Televista. Den gesamten Videobeitrag gibt es hier:
Zurück